Orgonit Herstellung – Wie entsteht Orgonit? Was steckt hinter dem Herstellungsprozess, und was unterscheidet handgemachtes von industriell gefertigtem Orgonit? In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Herstellung, Materialien und den Prozess – von der Theorie bis zur Praxis.
Wenn Sie noch nicht mit Orgonit vertraut sind, empfehlen wir zunächst unseren Artikel was ist Orgonit. Für Kaufempfehlungen lesen Sie unseren Guide Orgonit kaufen.
Die Grundprinzipien der Orgonit-Herstellung
Orgonit basiert auf einer einfachen Formel, die Karl Hans Welz in den 1990er Jahren entwickelte:
Die drei Grundbestandteile: 1. Organisches Material (Kunstharz) – zieht Orgonenergie an 2. Anorganisches Material (Metallspäne) – reflektiert Orgonenergie 3. Kristalle – strukturieren und verstärken die Energie
Das Harz schrumpft beim Aushärten und erzeugt Druck auf die Kristalle. Dieser Druck aktiviert die piezoelektrischen Eigenschaften des Quarzes – die physikalische Grundlage der behaupteten Wirkung.
Materialien für die Herstellung
Harz
Polyesterharz: – Günstig und weit verbreitet – Starker Geruch beim Verarbeiten – Schrumpft stärker (mehr Druck auf Kristalle) – Vergilbt schneller bei UV-Exposition – Für Einsteiger geeignet
Epoxidharz: – Teurer, aber hochwertiger – Weniger Geruch – Klareres Ergebnis – UV-stabiler (weniger Vergilbung) – Für Premium-Orgonit bevorzugt
Verhältnis: Harz und Härter müssen exakt nach Herstellerangaben gemischt werden (meist 2:1 oder 1:1).
Metallspäne
Kupferspäne: – Beste elektrische Leitfähigkeit – Goldene Farbe, ästhetisch ansprechend – Teurer als Aluminium – Bevorzugt für Premium-Orgonit
Aluminiumspäne: – Günstig und weit verbreitet – Silberne Farbe – Gute Leitfähigkeit – Am häufigsten verwendet
Messingspäne: – Mischung aus Kupfer und Zink – Goldene Farbe – Gute Eigenschaften
Mischungen: – Viele Hersteller mischen verschiedene Metalle – Kupfer + Aluminium: häufige Kombination – Kupfer + Messing: Premium-Kombination
Menge: Das Metall sollte etwa 50% des Volumens ausmachen – Harz und Metall in etwa gleichen Teilen.
Kristalle
Pflichtbestandteil – Quarz: – Bergkristall-Spitzen (am häufigsten) – Amethyst-Spitzen – Citrin-Spitzen – Rosenquarz-Stücke
Zusätzliche Steine nach Intention: – Schwarzer Turmalin für Schutz – Lapislazuli für Kommunikation – Malachit für Transformation – Schungit für Elektrosmog-Schutz
Größe: Mindestens eine Bergkristall-Spitze, Spitze nach oben zeigend.
Weitere Zutaten (optional)
Kupferspirale: Eine Kupferdrahtspirale um den Kristall soll die Energie fokussieren.
Heilige Geometrie: Manche Hersteller legen geometrische Muster (Blume des Lebens, Sri Yantra) in den Boden der Form.
Ätherische Öle: Einige Hersteller fügen Öle für Duft und Intention hinzu.
Farben: Pigmente für ästhetische Gestaltung.
Der Herstellungsprozess Schritt für Schritt
Schritt 1: Vorbereitung
Materialien bereitstellen: – Harz und Härter – Metallspäne – Kristalle – Form (Silikon-Pyramidenform) – Rührstock, Becher, Schutzhandschuhe, Atemschutz
Arbeitsplatz vorbereiten: – Gut belüfteter Raum (Harzgeruch) – Unterlage schützen (Harz klebt) – Schutzhandschuhe anziehen
Schritt 2: Form vorbereiten
Für Pyramiden: – Silikonform auf ebener Fläche platzieren – Optional: Heilige Geometrie in den Boden legen – Kristall-Spitze nach unten (Spitze zeigt nach oben im fertigen Stück)
Schritt 3: Erste Harzschicht
Vorgehen: 1. Harz und Härter im richtigen Verhältnis mischen 2. Gut rühren (2-3 Minuten) 3. Dünne Schicht in die Form gießen 4. Metallspäne einstreuen 5. Kurz warten bis leicht angezogen
Zweck: Basis-Schicht mit Metall.
Schritt 4: Kristalle platzieren
Vorgehen: 1. Kristall-Spitze in die Form setzen (Spitze nach unten für Pyramide) 2. Optional: Kupferspirale um Kristall wickeln 3. Weitere Steine nach Intention platzieren 4. Metallspäne um die Kristalle streuen
Schritt 5: Harz auffüllen
Vorgehen: 1. Neues Harz-Härter-Gemisch anrühren 2. Langsam über die Kristalle gießen 3. Metallspäne einstreuen 4. Schichten wiederholen bis Form voll
Wichtig: Langsam gießen, um Luftblasen zu minimieren.
Schritt 6: Aushärten
Aushärtezeit: – Polyesterharz: 24-48 Stunden – Epoxidharz: 24-72 Stunden – Vollständige Aushärtung: 7 Tage
Bedingungen: – Raumtemperatur (18-25°C) – Nicht bewegen während der Aushärtung – Vor Staub schützen
Schritt 7: Entformen
Vorgehen: 1. Nach vollständiger Aushärtung aus der Form nehmen 2. Silikonform lässt sich leicht abziehen 3. Oberfläche prüfen: glatt, keine Risse 4. Bei Bedarf schleifen und polieren
Schritt 8: Intention setzen
Abschluss: 1. Fertiges Orgonit in die Hände nehmen 2. Intention für das Stück setzen 3. Bewusst an seinen Platz stellen
Handgemacht vs. industriell gefertigt
Handgemachtes Orgonit
Vorteile: – Individuelle Intention beim Herstellen – Hochwertige Materialien möglich – Einzigartige Stücke – Direkte Verbindung zum Hersteller – Transparenz über Materialien
Nachteile: – Teurer – Längere Lieferzeiten – Qualität variiert
Industriell gefertigtes Orgonit
Vorteile: – Günstiger – Schnell verfügbar – Gleichmäßige Optik
Nachteile: – Oft minderwertige Materialien – Keine individuelle Intention – Wenig Transparenz – Oft Glasperlen statt Edelsteine
Häufige Fehler bei der Herstellung
Zu wenig Metall: Metall sollte ~50% des Volumens ausmachen. Zu wenig Metall = schwächere Wirkung.
Luftblasen: Entstehen durch zu schnelles Gießen oder falsches Mischverhältnis. Vermeidung: langsam gießen, gut rühren.
Falsches Mischverhältnis: Harz härtet nicht richtig aus – klebrig oder spröde. Lösung: Herstellerangaben genau befolgen.
Zu früh entformen: Harz noch nicht vollständig ausgehärtet – Verformung möglich. Lösung: Mindestens 48 Stunden warten.
Häufige Fragen (FAQ)
Kann ich Orgonit selbst herstellen? Ja, mit Kunstharz, Metallspänen, Kristallen und einer Silikonform. Schutzhandschuhe und gute Belüftung sind wichtig.
Welches Harz ist am besten? Epoxidharz für Premium-Qualität, Polyesterharz für Einsteiger. Beide funktionieren.
Wie viel Metall gehört hinein? Etwa 50% des Volumens – Harz und Metall in gleichen Teilen.
Welche Kristalle brauche ich? Mindestens eine Bergkristall-Spitze. Weitere Steine je nach Intention.
Wie lange dauert die Herstellung? 1-2 Stunden aktive Arbeit, 24-72 Stunden Aushärtezeit.
Fazit
Orgonit herzustellen ist einfacher als viele denken. Die drei Grundbestandteile – Harz, Metall, Kristall – werden in eine Form gegossen und aushärten gelassen. Der entscheidende Unterschied zwischen gutem und schlechtem Orgonit liegt in der Qualität der Materialien und der Sorgfalt der Verarbeitung.
Hochwertiges Orgonit enthält echte Edelsteine, ausreichend Metallspäne und gutes Harz. Wer selbst herstellen möchte, findet alle Materialien online. Wer kaufen möchte, sollte auf Transparenz über Materialien und handgemachte Qualität achten.
Mehr über Orgonit erfahren Sie in unseren Artikeln über Orgonit Wirkung und Orgonit kaufen.
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